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Vielfältig, ausgewogen und bedürfnisorientiert – das ist die Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter. Wir sind Teil der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier auf unserer Homepage können Sie sich über unsere örtlichen Veranstaltungen und Angebote informieren.
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Ihre Adventgemeinde Nürnberg - Hohe Marter
 

Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! Offenbarung 3,11

Jede der sieben Gemeinden in Offenbarung 2 und 3 erhält eine spezifische Aufforderung für ihr weiteres Handeln. Philadelphia (Bruderliebe) ist die einzige Gemeinde, der Christus keinen Tadel erteilt. In einer modernen Übersetzung („Das Neue Testament für Menschen unserer Zeit“) finde ich für jede Gemeinde eine treffende Art Anschrift. Über Philadelphia steht: „An die Gemeinde, die sich allein auf das Wort Gottes verlässt“. Welch ein Unterschied zu Sardes: „An die Gemeinde, in der man nur noch dem Namen nach glaubt“, und zu Laodizea: „An die Gemeinde, die es mit niemand verderben will“. Philadelphia erhält von Christus das Lob: „Du hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“ (3,8) Welch ein Zeugnis!

Bewahren bedeutet im Neuen Testament „festhalten“ und schließt das Tun und Handeln ein. Das hatte Christus ja seinen Jüngern aufgetragen: „Lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“ (Mt 28,20) Lukas kann von der urchristlichen Gemeinde berichten: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel.“ (Apg 2,42)

Der Gegensatz von festhalten heißt loslassen, sich in seinem Denken und Tun vom Wort Gottes mehr oder weniger entfernen. Schon sehr früh tauchten in den Gemeinden Lehrer auf, die nur bestimmte Abschnitte der Bibel anerkannten oder Gottes Wort mit heidnischem, philosophischen Gedankengut vermischten.

O. Hallesby, einst Professor für Theologie in Oslo, begann sein Buch „Religiosität oder Christentum“ mit der Behauptung: „In allen Zeiten bestand die große Gefahr für das Christentum nicht in Widerstand und Verfolgung, sondern darin, mit heidnischer Religiosität vermischt und verwechselt zu werden.“ Die 2000-jährige Geschichte der Christenheit ist mehr oder weniger eine Bestätigung dieser Aussage. Auch heute leben wir in einer bunten Mischung christlicher Konfessionen, die ihren Einfluss ausüben. Jedem gilt deshalb der Ruf Christi an Philadelphia: „Halte, was du hast, damit niemand deine Krone nehme!“

Der Rat des Paulus an den jungen Timotheus gilt jedem Christen zu jeder Zeit: „Halte dich genau an die Lehre, wie du sie von mir gehört hast. Halte dich an den Glauben und die Liebe, die wir in Jesus Christus haben. Bewahre diese kostbare Gabe, die man dir anvertraut hat. Die Kraft dazu wird dir Gottes Heiliger Geist geben, der in uns wohnt.“ (2. Timotheus 1,13.14 Hoffnung für alle)

von Joachim Hildebrandt

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